Die Stiftung des deutschen Stellmacher- und Karosseriebau-Handwerks wurde im Jahr 1936 zur Unterstützung in Not geratener Handwerksmeister und ihrer Familien gegründet und bis 1996 unter dem damaligen Stiftungszweck geführt. Dies erwies sich jedoch als nicht mehr zeitgemäß. Der damalige Stiftungsvorstand formulierte eine neue Satzung. Neben der finanziellen Unterstützung von bedürftigen Angehörigen im Karosseriebau-Handwerk ist die „Förderung der Aus-, Fort- und Weiterbildung“ in den Stiftungszweck aufgenommen worden. Die Stiftung ist ausschließlich ideell tätig und ist seit Jahrzehnten vom Finanzamt für Körperschaften I Berlin als gemeinnützig anerkannt. Die Geschäftsführung der Stiftung liegt beim Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) in Friedberg (Hessen).

Zuwendungen an die Stiftung werden heute vor allem dazu verwandt, Leistungen des Berufsnachwuchses auf nationaler und internationaler Ebene zu fördern und zu prämieren. So fördert die Stiftung u. a. die Teilnahme junger Karosserie- und Fahrzeugbauer an der Berufsweltmeisterschaft „World Skills“, die alle zwei Jahre stattfindet. Die Stiftung sucht für die Teilnahme im Wettbewerbsberuf „Karosserie- und Fahrzeugbau“ geeignete deutsche Teilnehmer. Größter Erfolg der letzten Jahre war die Bronze-Medaille für Christian Heinz auf der Weltmeisterschaft 2013 in Leipzig.

Regelmäßig fördert die Stiftung zusammen mit dem ZKF auch die Suche nach dem Bundessieger im Ausbildungsberuf „Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in“.